Von „schwer sozialisierbar“ zu einem ausgeglichenen Kind
Im Hauskindergarten wurde meine Tochter als schwer verhaltensauffällig beschrieben. Sie schlug und biss andere Kinder, eckte ständig an und es hieß, sie sei schwer sozialisierbar und brauche eine Integrationskraft.
Als wir in den Waldkindergarten wechselten, hat sich alles verändert. Wo vorher vor allem ihr schwieriges Verhalten gesehen wurde, wurde hier endlich meine Tochter gesehen – mit all ihren Bedürfnissen und dem, was wirklich hinter ihrem Verhalten steckte.
In nur einem Jahr hat sie eine Entwicklung gemacht, die ich mir früher niemals hätte vorstellen können: Heute ist sie eine ausgeglichene, fröhliche und offene kleine Seele, die Freundschaften schließt und endlich ihren Platz gefunden hat. Für meine Tochter ist der Waldkindergarten nicht einfach nur ein Betreuungsort – er ist der Ort, an dem sie aufblühen durfte.
Der Wald bietet Kindern Möglichkeiten, die ein geschlossener Gruppenraum nicht ersetzen kann: Sie können Abstand gewinnen, sich bewegen, zurückziehen, Konflikte entzerren und wieder zueinander finden, ohne ständig begrenzt und reguliert werden zu müssen.